Der Preis der Billig-Handys

Ein Smartphone für nur 99€? – Kein Problem! Genauso ein vermeidliches Schnäppchen hatte der Media Markt in Köln neulich noch im Angebot. Was zunächst ziemlich verlockend klingt, entwickelte sich später allerdings zu einem Albtraum für die Kunden. Das besagte Smartphone wurde nämlich bereits ab Werk mit 15 (!) Sicherheitslücken ausgeliefert, die nachträglich nicht mehr behoben werden konnten.

Billig-Handys sind nicht immer brauchbare Schnäppchen

Billig-Handys sind nicht immer brauchbare Schnäppchen

Dass Kunden Einbußen bei Qualität und Ausstattung in Kauf nehmen, wenn sie sich ein Billig-Smartphones zulegen, ist wohl klar. Doch, dass ein Gerät bereits mit solch gravierenden Sicherheitslücken ausgeliefert wird ist einfach ein No-Go. Das finden auch die Verbraucherschützer und verklagten den Media Markt nun kurzerhand. Die Sicherheitslücken seien nämlich wohl so groß, dass es ein Leichtes für Hacker wäre, das Gerät komplett zu übernehmen.

Das BSI hat den Hersteller des Geräts Mobistel bereits im September 2016 darauf hingewiesen, dass es gravierende Sicherheitsmängel gebe. Von Mobistel gab es diesbezüglich allerdings keine Rückmeldung. Es wurden weder Sicherheitsupdates angeboten, noch wurde ein Updates des längst veralteten Betriebssystems Android „KitKat“ vorgenommen.

Die Verbraucherschützer hätten ebenso gut gegen Mobistel sowie auch gegen Google als Hersteller des Betriebssystems klagen können. Man entschied sich allerdings für den Media Markt als Händler, da dieser schließlich dafür Sorge zu tragen habe, dass von den Geräten die zum Verkauf stehen, kein potentielles Sicherheitsrisiko ausgehe. Seitens Media Markt gibt es bisher kein Statement, man habe das Gerät allerdings nicht mehr im Sortiment.

Vorsicht vor Amazon Betrügern!

Der Dreistigkeit von Internet-Kriminellen sind bekanntlich keine Grenzen gesetzt. Heute möchte ich euch über eine recht neue ausgeklügelte Masche informieren.

Wer hat nicht schon einmal über Amazon bestellt? So gut wie jeder, der mit dem Internet verbunden ist, kennt den Online-Shopping-Giganten und hat in den meisten Fällen auch ein Benutzerkonto bei ihm. Wer noch keines hat, der kann sich mit wenigen Klicks eines anlegen und muss es dann nur noch über eine E-Mail in seinem E-Mail-Postfach verifizieren. Das ist wichtig, damit sich niemand als ihr selbst ausgeben kann. In der Verifizierungs-E-Mail f ihr einfach auf einen Button und schon kann das Shopping-Abenteuer beginnen! Dieser wichtige Sicherheitsmechanismus kann allerdings ganz schnell zum Gegenteil werden, wenn ihr nicht gewisse Dinge beachtet.

Wichtig ist, dass das Konto nur ein einziges Mal verifiziert werden muss. Betrüger nutzen die Gutgläubigkeit der Amazon-Kunden nämlich mittlerweile aus und schicken Ihnen eine erneute Verifizierungs-E-Mail. Bei dieser führt der Button oder Link allerdings auf eine mit Schadsoftware infizierte Seite.

Wie ihr euch schützen könnt und was ihr zu beachten habt, erfahrt ihr im folgenden Video:

 

Phishing-Mails – der Name ist Programm

Man lebt gefährlich im Internet, da sind wir uns alle einig. Ob man nun seine E-Mails checkt oder im Netz surft – Gefahren lauern an jeder Ecke. Heute möchte ich euch eine dieser Gefahren näher bringen, über deren erhebliches Schadenspotenzial sich einige Nutzer gar nicht bewusst sind.

Gemeint ist die Phishing-Methode. Dabei handelt es sich, wie man zunächst vermuten könnte, nicht um ein Fachwort aus dem Angler-Jargon, sondern um eine der professionellsten und gefährlichsten Maschen der Cyber-Kriminellen.

Doch was ist dieses „Phishing“ denn jetzt nun und warum heißt es so? Im Grunde genommen ist Phishing nichts weiter als ein Neologismus des englischen Wortes „fishing“, allerdings hat es mit dem eigentlichen Angeln nur das Wort gemeinsam. Denn beim Phishing wird versucht mittels gefälschter Webseiten, E-Mails oder Kurznachrichten persönliche Daten eines Internet-Users abzugreifen und dabei gilt: je authentischer, desto besser.

Die Cyber-Gangster versuchen dann anschließend  mit den erbeuteten Identitäten die Konten der Betroffenen zu plündern. In der Regel wird dabei die Gutgläubigkeit des jeweiligen Nutzers missbraucht. Das erreichen die Kriminellen z.B., indem sie die Internetauftritte vertrauenswürdiger Firmen und Organisationen fälschen. Aus einer Statistik geht hervor, dass dabei besonders gerne globale Internetportale und Kreditinstitute nachgeahmt werden, was in ca. 50 % der Fälle zutrifft. Des Weiteren fälschen Hacker Bezahlsysteme, soziale Netzwerke, Online-Shops, sowie Online-Games und Mobilfunkanbieter.

Man sieht schnell, dass hier vor nichts Halt gemacht wird und die Skrupellosigkeit keine Grenzen kennt. Doch mit ein wenig Know-how und Skepsis kann hier das Schlimmste abgewendet werden. Und mal ehrlich: Welche Bank würde solch wichtigen Belange mit ihren Kunden über E-Mail besprechen?

Cookies – Wofür sind die digitalen Kekse eigentlich gut?

„Möchten Sie Cookies für diese Webseite zulassen?“ – Das lesen die meisten Internetnutzer nicht zum ersten Mal, doch die wenigsten wissen, was das eigentlich bedeutet. In meinem heutigen Post möchte ich für euch mal zusammenfassen, was es mit „Cookies“ auf sich hat, wofür sie gut sind und was man bei ihrer Aktivierung beachten muss.

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Cookies sind eigentlich nichts weiter als Textdateien, die wenn ihr im Internet surft vorübergehend auf euren PCSs oder Smartphones gespeichert werden. Mit Ihnen kann festgestellt werden, welche Webseiten ihr so besucht und sie speichern eure Anmeldedaten, damit ihr euch nicht jedes Mal neu anmelden müsst. Ganz schön hilfreich denkt man jetzt, aber leider nicht nur.

Cookies sind umstritten. Sie dienen nämlich auch dazu, euch im Internet zu identifizieren. Eure IP-Adresse wird von Ihnen erfasst, welche Webeseiten ihr so alles ansurft und auf Grundlage davon, wird euch dann personalisierte Werbung angezeigt. Richtig, die kleinen Pop-Up-Fenster in denen meistens Sachen drin stehen, die ich euch allzu bekannt vorkommen und zwar, weil ihr sie zuletzt gegoogelt habt. Das ist extrem nützlich für Firmen, da sie euch so direkt mit euren Interessen konfrontieren können und es so auch wahrscheinlicher ist, dass ihr auf die Werbung anspringt. Somit seid ihr also überall und für jeden gläsern, merkt das aber gar nicht.

Doch was kann ich denn jetzt tun, wenn ich das alles gar nicht will? Da hilft nur eins: Cookies entweder über die Einstellungen eures Browsers ganz deaktivieren oder nur für einzelne Webseiten zulassen, denen ihr vertraut. Es ist zwar alles ein wenig aufwendiger, aber immer noch besser als wenn sich irgendjemand über euren Namen bei Facebook anmeldet oder?

Nicht alle Branchen in Deutschland nutzen die Cloud

Welche Branchen in Deutschland wie stark die Cloud nutzen, das zeigt eine aktuelle Studie der Bitkom aus dem Jahr 2015. Ganz vorne ist – kaum zu glauben – die IT-Branche. 64% der Unternehmen in diesem Bereich nutzen bereits Servcies aus der Cloud.
Auf Platz zwei, der und vieri kommen mit je 62% Chemie und Pharme, Verkehr und Logistik und Versicherungen.

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Das Schlusslicht ist mit 26% der Handel. Viele Branchen haben noch Luft nach oben. Insgesamt nutzen im Schnitt 39% aller Unternehmen in Deutschland Cloud Services. Hier ist noch viel Potential und man sieht einmal mehr, dass der Cloud-Markt eine zukunftssichere Bank für Investoren ist. Wer also etwas Geld übrig hat, könnte sein Geld „in der Cloud anlegen“.